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Das Bariton - Tenorhorn
Bariton, Tenorhorn, Euphonium
Das Tenorhorn ("Infanteriecello") gehört ebenfalls zur Familie der Bügelhörner und klingt eine Oktave tiefer als das Flügelhorn. Es ist äußerst beweglich und somit, wie das Flügelhorn, für schwierige Läufe und Melodiepassagen besonders geeignet. Es unterscheidet sich von der Posaune durch den viel weicheren, tragenden Klang.
Ursprünglich auch in Trompetenform gebaut, sind heute nur noch die ovale Form (mit Zylinderventilen) oder die Tuba-Form (mit Zylinder- oder Perinet-Ventilen), jeweils mit nach oben gerichtetem Schallbecher gebräuchlich.
Tenorhorn und Baritonhorn sind eigentlich identische Instrumente, obwohl die Baritonstimme (im Baß-Schlüssel) mit möglichst weitmensurierten Instrumenten geblasen werden soll, um die etwas tiefere Lage gegenüber den Tenorhörnern (im Violin-Schlüssel) klanglich besser zur Geltung zu bringen. Vier Ventile sollten generell zum Standardgehören.
Im Musikverein haben "die Tenöre" weitgefächerte Aufgaben. Von der Melodie über eigenständige Nebensolo-Passagen und harmonische Aufgaben, müssen sie mitunter sogar die Tuben in ihrer Bass-Funktion unterstützen.
Ihre eigentliche Domäne ist jedoch die tschechisch-böhmische Blasmusik, wo sie im Wechsel mit den Flugelhörnern für die richtige "Biergartenstimmung" sorgen.
Im MV-Gunzenbach spielen derzeit neun Musiker(innen) das Tenorhorn / Bariton.
Wer jetzt Lust bekommen hat, dieses Instrument zu erlernen, unsere Jugendleitung oder der musikalische Vorstand geben gerne weiter Auskunft über die Ausbildung beim MV-Gunzenbach.
Und wer ein anderes Instrument erlernen will => schaut doch auf den anderen Infoseiten über Flöte – Klarinette – Tuba – Schlagzeug – Saxophon – Posaune – Tenorhorn – Bariton – Trompete – Flügelhorn vorbei.
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