Aktualisiert (Index) am
20 Februar, 2010 

Historie

Über die Gründung des Musikvereins Gunzenbach sagen alte Chroniken folgendes aus: "Nach alten Aufzeichnungen spielte in Gunzenbach zur Einweihung der Pfarrkirche im Jahre 1898 eine eigene Musikkapelle. Im Jahre 1907 fand sich eine Gruppe von 16 musikbegeisterten Männern, die bis zum Ausbruch des ersten Weltkrieges musizierten, zuammen. Allerdings fehlen hierüber entsprechende Unterlagen und wir müssen den alten Aufzeichnungen Glauben schenken.

1919

Auf Anregung des Landwirtes Gottfried Bathon und des damals als Militärmusiker in die Heimat zurückgekehrten Soldaten Vinzenz Jung wurde im Februar 1919 wieder eine junge Kapelle gegründet. Die Gründungsmitglieder waren: Alois Bathon, Gottfried Bathon, Josef Bathon, Georg Griebel, Vinzenz Jung, Ludwig Hofmann, Karl Jung, Severin Kraus und Alfred Bathon, Rothengrund. Die Gunzenbacher Kapelle erwarb sich bereits in den ersten Jahren ihres Bestehens rasch einen guten Namen. Immer mehr Spielangebote flatterten den Musikanten ins Haus und oft mußten sie weite Märsche unternehmen, um ihren Verpflichtungen nachzukommen, denn einen fahrbaren Untersatz besaß damals niemand.

1927

Damit die Kapelle ihr Repertoire auch um konzertante Musik erweitern konnte, erlernte jeder der 9 Musiker noch ein zweites Instrument.

1930

Fünf neue Musiker konnten gewonnen werden: Edmund Rosenberger und Anton Wissel aus Hohl, Lorenz Noe aus Reichenbach und Gustav Simon und Max Stein aus Rothengrund.

1949

Nach dem zweiten Weltkrieg, den glücklicherweise alle Musiker heil überstanden, bekam die Kapelle  weitere Verstärkung. Unter der Leitung von Anton Wissel aus Hohl wurde eine Gruppe von Jugendlichen an verschiedenen Instrumenten ausgebildet. Mit dabei waren: Willi Stein, Adolf Griebel, Philip Hofmann, Albrecht Griebel, Robert Griebel, Albert Bathon, Winfried Flaschenträger, Günther Hofmann, Reinhold Bathon und Herbert Griebel.  Schon bald konnten sich die jungen Musikanten der Kapelle anschließen. Noch heute spielen Albert Bathon und Winfried Flaschenträger aktiv im Musikverein mit, während Philip Hofmann das Amt des Fahnenträgers innehat.

1953

Im Sommer 1953 entschlossen sich die Musikanten aus der Musikkapelle einen Musikverein zu gründen, wodurch auch passive Mitglieder in den Verein aufgenommen werden konnten.

1954

Am 27. Januar war es dann soweit. Der Musikverein Gunzenbach wurde gegründet.

Aus der Gründungsversammlung, die sich aus 18 aktiven und 18 passiven Mitgliedern zusammensetzte, ging folgende Vorstandschaft hervor: 1. Vorstand Willi Stein; 2.Vorstand Adolf Griebel; Kassier Philip Hofmann; Schriftführer Herbert Griebel. Dirigent war Emil Dotzauer.

In den folgenden Jahren wurden die freundschaftlichen Beziehungen zu den benachbarten und hessischen Musikvereinen weiter ausgebaut.

1958

Emil Dotzauer verließ aufgrund seines Umzuges nach Hörstein die Kapelle. Daraufhin erklärte sich Anton Wissel bereit, die Leitung der Kapelle erneut zu übernehmen.

1959

Am 1.12.1959 trat der Musikverein Gunzenbach der Interessengemeinschaft für Volksmusik Vorspessart bei. Zum Zeitpunkt des Beitritts bestand der MV aus 13 Bläsern und 4 Zöglingen.

1960

Der Terminplan des MV füllte sich von Jahr zu Jahr. Neben vielen Festbesuchen bei befreundeten Musikvereinen und Ortsvereinen, wurden alle kirchlichen Prozessionen und die Wallfahrten nach Walldürn und Dieburg vom MV gespielt. Das Neujahranblasen an Silvester in den Ortschaften Molkenberg, Angelsberg, Gunzenbach und Rothengrund wurde in frühen Jahren ins Leben gerufen und ist noch heute ein fester Bestandteil des Terminplans des MV.

Mit großem Erfolg wirkte die Kapelle des Musikvereins  beim Konzert des Musikvereins Strötzbach in Mömbris mit.

Erstmals nahm der Musikverein Gunzenbach in diesem Jahr am Wertungsspiel des Volksmusikverbandes Vorspessart in Großostheim teil. Die Kapelle erntete für ihre Leistungen vor den Wertungsrichtern das Prädikat  "sehr gut bis hervorragend".

1961

Der MV Gunzenbach zog das Los und übernahm die Ausrichtung des 7. Kreismusikfestes der Interessengemeinschaft des Volksmusikverbandes Vorspessart. "Ein einmaliges Erlebnis, das sicher jedem Musikfreund noch lange in Erinnerung bleibt", wie die Vereinschronik aussagt.

Mehr als 16 befreundete Musikvereine aus nah und fern gaben sich ein Stelldichein bei Blasmusik, so daß das Fest ein kultureller und, auch das darf erwähnt werden, ein finanzieller Erfolg war.

 1963

Die Zahl der Einsätze des MV erhöhte sich jährlich. So bewältigten die Musiker im Jahr 1963  30 Auftritte, und zusätzlich alle kirchlichen Anlässe. Damit der Auftritt der Musikanten nicht nur fürs Gehör, sondern auch für das Auge etwas bot, entschloß man sich 1963 die Bläser mit einheitlichen Krawatten und Hemden auszustatten.

1964

Erstmal seit Bestehen des Vereins lud der Musikverein im Jahre 1964 zu einem Konzertabend mit befreundeten Musikvereinen ein. Vor überfülltem Saal gaben die Kapellen aus Dettingen, Straßbessenbach, Bernbach, Kahl, Strötzbach, Sailauf und Oberbessenbach Kostproben ihres Könnens.

Am 21. Juni 1964 durften die Gunzenbacher Musiker  für eine Aufnahme des Bayerischen Rundfunks spielen. Beim Wertungsspiel des Volksmusikverbandes Vorspessart in Kahl wurde dem Musikverein Gunzenbach das Prädikat "gut bis sehr gut" für seine musikalischen Darbietungen verliehen.

Der Musikverein verzeichnete im Jahr 1964 15 aktive Musiker und 6 Zöglinge.

1965

Wer Leistung bringen will, muß investieren.So schaffte der Musikverein im Jahre 1965 verschiedene Blechblasinstrumente im Werte von DM 3000,- an.

1966

Willi Stein setzte sich als damaliger Vorstand besonders für die Gründung einer Jugendkapelle ein. Diese wurde am 17.01.1966 mit 27 Jugendlichen gegründet. Die Jungmusiker erhielten die Instrumente leihweise von den Bläsern, jedoch waren trotzdem noch Anschaffungen in Höhe von DM 4000,- nötig. Besonders erwähnenswert ist, daß in Gunzenbach   erstmals in der Geschichte des Blasmusikverbandes Vorspessart Mädchen an Instrumenten ausgebildet wurden. Heute besteht der Musikverein Gunzenbach zur Hälfte aus jungen Damen.

Der Musikverein investierte von Anfang an kräftig in die Jugend, was sich in der Tradition bis heute fortsetzte und bestätigte, wie man an dem hohen Anteil von Jugendlichen im Orchester feststellen kann.

Anlässlich eines Volksmusikabends des Bayerischen Rundfunks in Kahl gab der Musikverein Gunzenbach ein Gastkonzert.

Am 16.05.1966 trat die neugegründete Jugendkapelle unter der Leitung von Vinzenz Jung zum ersten Mal an die Öffentlichkeit. Sie begleitete die Bittprozession nach Hohl und später nach Mömbris.

Nach 11 Jahren Dirigententätigkeit trat Anton Wissel auf seinen eigenen Wunsch hin, von seinem Amt zurück. Der Musikverein konnte Herrn Otmar Geis aus Sailauf als seinen Nachfolger verpflichten. Dirigent Geis übernahm im Oktober zusätzlich die Leitung der Jugendkapelle.

1967

Am Palmsamstag, den 18.03.1967 gab der Musikverein Gunzenbach im Saale Hofmann erstmals allein ein Konzert. Großen Anklang fand nicht nur die Stammkapelle, sondern auch die Jugendkapelle, die nach nur einjähriger Ausbildung  ihr Konzertdebüt gab.

1968

Dieter Zlotos, heute Ehrenvorsitzender und noch immer aktiv , wurde in der Generalversammlung vom 6.1.68 zum Jugendbetreuer gewählt. Am 05.05.68 beteiligte sich die Jugendkapelle des MV am Jungbläsertag des Volksmusikverbandes Vorspessart in Großostheim, wo sie für ihre Leistungen mit dem Prädikat "gut" bewertet wurden. Diesem Jungbläsertag sollten noch viele erfolgreiche in den Jahren danach folgen.

Im Frühjahr 1968 löste Studienrat Franz Kraus den Dirigenten Otmar Geis als Leiter der Kapelle ab.

1969

Grund zum Feiern in Gunzenbach: Der Musikverein wird 50 Jahre alt.

Drei Tage lang stand Gunzenbach ganz im Zeichen der Blasmusik. Mit konzertanter Musik eröffnete die Jugendkapelle unter der Leitung von Franz Kraus den Kommersabend. Ihnen folgten zahlreiche Gratulanten, darunter auch der Präsident des Blasmusikverbands Vorspessart, der sich besonders über den zahlreichen Nachwuchs in den Reihen der Musiker freute. Auch ehrte der Präsident verdiente Mitglieder des Vereins für 50jährige Mitgliedschaft und für besondere Verdienste im Verein. Zahlreiche Gastkapellen aus nah und fern gaben im Laufe des Abends Proben ihres Könnens. Der Festsonntag wurde mit einer großen Kirchenparade mit anschließendem Festgottesdienst begonnen. Der geplante Festzug am sonntag nachmittag mußte leider ausfallen, der Wettergott meinte es mit dem Geburtstagskind nicht besonders gut. Nachdem am Nachmittag weitere Vorträge der 12 Gastvereine folgten, spielte der Musikverein zum Tanz auf. Auch zum Festausklang am Montag konnte nochmals rege das Tanzbein geschwungen werden.

1970

Aus beruflichen Gründen legte Willi Stein nach fast 17 Jahren als 1.Vorstand am 11.01.1970 sein Amt nieder. Robert Griebel übernahm das Amt des 1. Vorstandes. Die Generalversammlung zeichnete Herrn Anton Wissel als Ehrendirigenten aus. Ein Höhepunkt im Vereinsleben des Musikvereins Gunzenbach war die Teilnahme am Verbandswertungsspiel 1970 in Großostheim. Der Musikverein Gunzenbach stellte sich den Wertungsrichtern in der Mittelstufe und wurde mit einem "sehr gut" bewertet.

1971

Nach nur einjähriger Amtszeit wurde der 1.Vorstand Robert Griebel von Walter Wombacher abgelöst. In diesem Jahr entschloß sich der Verein, die Amtsperioden der Vorstandschaft auf zwei Jahre zu verlängern. Das 1. Bezirksmusikfest des Bezirkes Alzenau wurde vom Musikverein Gunzenach ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Festes, das vom 18. bis 20.06.1971 in Gunzenbach gefeiert wurde, standen Musikvorträge von mehr als 20 Musikkapellen aus den Landkreisen Alzenau, Aschaffenburg, Obernburg, Offenbach und Gelnhausen.Die Vereine brachten sowohl leichte Unterhaltungsmusik als auch Werke großer Meister zu Gehör, so daß alle interessierten Besucher auf ihre Kosten kamen.

1973

Im Jahre 1973 übernahm Dieter Zlotos das Amt des 1. Vorsitzenden. Erneut nahm der Musikverein Gunzenbach am Verbandswertungsspiel in Schimborn teil und erreichte in der Unterstufe den 1.Rang. Danach wurde die damalige Jugendkapelle aufgelöst und die Jugendlichen in die Stammkapelle übernommen, die danach immerhin 31 Musiker zählte.

1974

Einige begeisterte Musiker taten sich 1974 zu einer Tanzkapelle zusammen, um  Maskenbälle und Tanzveranstaltungen selbst spielen zu können. Euch allen ist diese Tanzkapelle, heute bestehend aus 20 Musikern, bekannt als "Hutzelgründer Musikanten". Das Palmsonntagkonzert zusammen mit dem Männergesangverein Concordia stand 1974 letztmalig unter der Leitung des Dirigenten Franz Kraus, der den Musikverein 5 Jahre lang begleitete. Ab September 1974 übernahm Herr Hans Reus aus Neuses die Leitung des Vereins.

Die Ausstattung der Musiker wurde um ein Vereinswappen für die Westen bereichert.

1975

Der langjährige Gründungvorstand des Musikvereins Herr Willi Stein wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt.  Am 20.12.1975 fand der erste Unterrichtsabend mit unseren neuen Nachwuchsmusikern statt.

1976

Der Musikverein Gunzenbach zählt nun 105 passive und 40 aktive Mitglieder, sowie 15 Jungmusiker in Ausbildung. Der Erfolg des Musikvereins setzte sich in der Teilnahme am Verbandwertungsspiel in Gailbach fort, wo er erneut mit dem 1.Rang ausgezeichnet wurde.

1977

Am 20.3.77 beteiligte sich die neugegründete Jugendkapelle am Jungbläsertag in Sailauf und erntete einen 1.Rang. Nach nur 14 monatiger Probentätigkeit trat die Jugendkapelle unter der Leitung von Walter Wombacher auch erstmals im Konzert auf, wo sie großen Beifall erhielt.

1979

Den Höhepunkt der bisherigen Vereinsgeschichte erreichte der Musikverein Gunzenbach mit der Teilnahme am Verbandswertungsspiel in Großwelzheim . Der Musikverein erhielt für seine Vorträge unter der Leitung von Hans Reus die höchst zu vergebende Beurteilung : 1.Rang mit Auszeichnung.

60 Jahre Musikverein Gunzenbach. Anlaß genug für den Musikverein und ganz Gunzenbach zu feiern. Eine akademische Feier am 10.6.79 bildete den Auftakt zu unserem großen Jubilämsfest, das in Verbindung mit dem Bezirksmusikfest für den Bezirk Alzenau gefeiert wurde. Im Mittelpunkt stand die Weihe der Fahne, die von von Ivo Bathon gestiftet wurde und die Ehrung der Gründungsmitglieder. In der Zeit vom 23. bis 25.06.79 stand dann ganz Gunzenbach im Zeichen der Blasmusik. Zahlreiche Gastkapellen spielten am Samstag und Sonntag auf, während der Sonntagabend dann ganz der Jugend gewidmet war. Die Tanzkapelle "Atlantis" spielte zum Tanz auf. Den Festausklang am Montag gestalteten die "Hutzelgründer Musikanten.". Im Jubiläumsjahr bestand der Musikverein aus 49 aktiven und 109 passiven Mitgliedern. Seit Anfang des Jahres wurde erstmals eine Querflötengrupe im Musikverein ausgebieldet. Fünf junge Musikerinnen verschrieben sich dem Spiel der Querflöte, die später das Orchester bereicherten.

1980

Nachwuchsarbeit wurde schon immer großgeschrieben beim MV. So sollte 1980 erneut eine Nachwuchsgruppe in den verschiedensten Sätzen ausgebildet werden. 12 junge Musiker stellten bereits beim Jungbläsertag in Schimborn unter der Leitung von Walter Wombacher ihr Können unter Beweis.

1981

Auch die Ausbildung dieses Jahrgangs verspricht, erfolgreich zu werden. Dies bewies sich beim Verbandsjugendmusiktag in Großwelzheim, wo die Gunzenbacher Jungmusiker einen guten Erfolg verzeichnen konnten.

1982

Die Teilnahme am Verbandswertungsspiel in Großwelzheim brachte dem Musikverein Gunzenbach in der Mittelstufe einen 2. Rang.

1983

Nach dreijähriger Ausbildungszeit konnten die 12 Nachwuchsmusiker in die Reihen der aktiven Bläser übernommen werden. Zusammen mit dem Männergesangverein Concordia gab der Musikverein vorweihnachtliches Konzert in der Pfarrkirche Gunzenbach. Die Tradition eines festlichen Konzertes in der Vorweihnachtszeit mit der Concordia und später unter Mitgestaltung der Frauengruppe Gunzenbach und des Organisten Helmut Griebel sollte noch viele Jahre gepflegt werden. Der Erlös dieser Konzerte kam einem caritativen Zweck zugute.

1985

Die intensiven Vorbereitungen auf das 9.Verbandswertungsspiel in Großwelzheim zahlten sich aus. Die Gunzenbacher Musikanten erspielten sich in der Mittelstufe einen "1.Rang mit Auszeichnung".

1987

13 unserer Jungmusiker konnten die Prüfung des Jungmusikerleistungsabzeichens in Bronze erfolgreich absolvieren

1988

Ermutigt durch die positive Kritik der Wertungsrichter im Jahre 1985 traten wir beim diesjährigen Verbandswertungsspiel in der Oberstufe an und erreichten die höchstmögliche Wertung:: "1. Rang mit Auszeichnung"

1989

Vor dem Verband legte Annemarie Wissel am Flügelhorn die Prüfung für das Goldene Jungmusikerleistungsabzeichen ab.

1989

Nach der erfolgreichen Absolvierung des Jugendleistungsabzeichens in Bronze wurden 11 Jugendliche in die Stammkapelle integriert. Gleichzeitig werden bereits 31 neue Jungmusiker an Instrumenten ausgebildet.

1991

Der Erfolg im Wertungsspiel von 1988 konnte wiederholt werden. Wir stellten uns den Wertungsrichtern erneut in der Oberstufe und erhielten das Prädikat "1.Rang mit Auszeichnung".

Der Musikverein vervollständigt sein Erscheinungsbild und präsentiert sich beim Konzert in auberginefarbenen Blazern. Dazu tragen die Herren silbergraue Krawatten, die Damen einen silbergrauen modernen Halsschmuck.

In Sachen Emanzipation zeigte sich der Musikverein als Vorreiter im Blasmusikverband Vorspessart. Zwei unserer Musikerinnen, Angelika Wissel und Annemarie Rada konnten für 25 jährige aktive Tätigkeit im MV die silberne Ehrennadel des Bundes Deutscher Blasmusik in Empfang nehmen.

1992

Der Musikverein Gunzenbach wurde nach langer Vorbereitungsszeit in das Vereinsregister eingetragen und trägt den Zusatz e.V.

1994

Der Musikverein trat beim Verbandswertungsspiel in Großwelzheim mit 61 Musikern in der Mittelstufe an und erhielt den "1.Rang mit Belobigung".

Das dreitägige Jubiläumsfest zum 75-jährigen Bestehen des MV wurde ein voller Erfolg mit umfangreichem Programm, das unter anderem einen Auftritt der “Grazer Spatzen”, einen wunderbaren Festzug und eine Playback-Show der aktiven Musiker zu bieten hatte.

 

1995

Weit über die Grenzen Bayerns hinaus ist der MV Gunzenbach -neben weiteren Vereinen des Marktes Mömbris- während der Live-Radiosendung “Grüße aus Gunzenbach” beim Radiosender Bayern 1 zu hören.

Der ehemalige Dirigent Hans Reus wird zum Ehrendirigenten ernannt. Nach 22-jähriger Tätigkeit als erster Vorstand legt Dieter Zlotos sein Amt nieder. Sein Nachfolger wird Stefan Heininger.

1996

Das Frühjahrskonzert steht zum letzten Mal unter der Leitung des seit 1974 aktiven Dirigenten Hans Reus . Der neue Dirigent heißt Peter Amrhein. 

1997

Aus beruflichen Gründen legt Stefan Heininger sein Amt als 1. Vorstand nieder, das Markus Zlotos von nun an übernimmt. Das Wertungsspiel dieses Jahres wird mit einem guten 1. Rang mit Belobigung in der Mittelstufe absolviert. Der MV trauert um den Ehrendirigenten Hans Reus und das Ehrenmitglied Robert Griebel.

1998

Beim Frühjahrskonzert zeigt die gute Jugendarbeit von Dirigent Peter Amrhein ihre Wirkung und die Jungmusiker spielen eigenständig einen Teil des Konzerts. In die konkrete Planung geht das Projekt “Vereinsheimbau” – die Schaffung eines gemeinsamen Proberaumes und Vereinsheimes des Gesangvereins und des Musikvereins Gunzenbach.

1999

Der 1. Vorsitzende Markus Zlotos gibt aus persönlichen Gründen sein Amt ab. Der Vorstandsposten wird aufgrund der immer umfangreicheren Aufgaben in drei Bereiche aufgeteilt. Von nun an ist Heinz Wissel der Vorsitzende für den musikalischen Bereich, Berthold Hofmann für die Öffentlichkeitsarbeit und Sabine Püschel für den Festausschuß zuständig.

Vor der “Alten Schule” in Gunzenbach findet das diesjährige Marktmusikertreffen des Marktes Mömbris statt, bei dem vier weitere Musikvereine des Marktes teilnehmen.

Im Herbst  wird der Grundstein für das gemeinsame Vereinsheim gelegt - eine Investition in die Zukunft des Vereins und in die Kultur unserer Heimat.

2000

Umfangreiche Bauaktivitäten begleiten das Jahr des Musikvereins. Der Bau des Vereinsheimes geht zügig voran - schliesslich soll der Einzugstermin zum 01.01.2001 eingehalten werden.

Bei der Teilnahme am Verbandswertungsspielen in Kahl erreicht der MV Gunzenbach den 1. Rang mit Belobigung.

Beim Marktmusikertreffen in Königshofen findet die Premiere für das Marktjugendorchester statt - eine Zusammenarbeit mehrerer Jugendorchester des Marktes Mömbris. Unter der Leitung unseres Dirigenten Peter Amrhein und Christian Wissel (Dirigent MV Königshofen) führt das Marktjugendorchester sehr moderne Stücke auf, die sehr bekannte Melodien aus dem Pop/Rock-Bereich und Musicalmelodien enthalten.

2001 - 2005

Ein Kapitel, das noch geschrieben werden muß...(also, zeitlich ist es ja schon geschrieben, nur vom Webmaster nicht...).

2006

Das Frühjahrskonzert steht zum letzten Mal unter der Leitung des seit 1997 aktiven Dirigenten Peter Amrhein. Die Suche nach einem neuen Dirigenten ist schwierig, jedoch nicht erfolglos: Als neuer Dirigent wird Marcel Schultheis verpflichtet.

2007

Der neue Dirigent Marcel Schultheis gibt beim Frühjarskonzert des MV ein überzeugendes Debüt als Leiter des Musikverein Gunzenbach. Die Musiker können sich sicher sein, die richtige Wahl getroffen zu haben.

2008

fehlt noch

2009

kommt noch, aber eins ist schon jetzt sicher: der Musikverein wird 90 Jahre alt !!